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MESSE MÜNCHEN STARTET INITIATIVE FÜR DEN S-BAHN-AUSBAU OST (only German)

06-Nov-2015

Gemeinsam aktiv mit Landräten, Bürgermeistern und Abgeordneten
Sie fordern: Vierspurigen Ausbau der S-Bahnlinie S2-Ost und Zehnminu-tentakt
Anbindung der Messe an das S-Bahnnetz entlastet den Straßenverkehr

München, 6. November 2015 – Die wachsende Zahl von Einwohnern und Pendlern im Münchner Osten verschärft die Situation auf der S-Bahnlinie S2-Ost immer mehr. Deshalb hat sich auf Anregung der Messe München eine Initiative gegründet, die den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen München-Riem und Markt Schwaben fordert. Nur so könne der S-Bahn-Takt auf zehn Minuten verkürzt und die Situation spürbar verbessert werden. Damit kann die Messe die seit Jahren geplante Schleife zu einem eigenen S-Bahn-Halt bekommen.

Zu der Initiative „S-Bahn-Bündnis Ost“ gehören die Landräte aus Ebersberg, Erding und München, Bürgermeister aus Gemeinden entlang der Bahnlinie, die Handwerkskammer für München und Oberbayern, die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern und die Messe München. Diese Initiative wird parteiübergreifend von Politikern aus dem Bundestag, dem Landtag und aus dem Münchner Stadtrat unterstützt.

Sprecher der Initiative sind: Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, der Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß und Bürgermeister Maximilian Böltl aus Kirchheim.

„Das Verkehrsangebot im Münchner Osten wächst nicht mit, obwohl die Einwohnerzahlen seit Jahren ständig steigen“, so Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß: „Das muss es aber. Denn unsere S-Bahn ist das Rückgrat des Nahverkehrs, davon hängen die Zukunft und das Wohlergehen der ganzen Region und ihrer Menschen ab. Mobilität ist für unsere Bürger und auch für die Wirtschaft eine grundlegende Zukunftsaufgabe. Hier sind jetzt die politischen Entscheidungsträger auf Landes- und auf Bundesebene gefordert.“

„Für die Messe München ist der Ausbau ebenfalls enorm wichtig“, erklärt Messechef Klaus Dittrich: „Damit wird der Straßenverkehr bei großen Messen spürbar entlastet. Außerdem wird damit die Anbindung an den Flughafen und in die Region endlich verbessert.“ Das nütze den Gästen der Messe und genauso der Wirtschaft und den Beherbungsbetrieben in der Region. Die Messe München ist bereit, sich an den Kosten für die S-Bahn-Anbindung zu beteiligen.

„Spannend ist, dass wir im Vergleich der Jahre 2003 bis 2013 ein Plus bei den Auspendlern von München ins Umland von 30 Prozent haben“, fügt der Kirchheimer Bürgermeister Maximilian Böltl an. Die Zahl der Arbeitsplätze im Umland steige stetig. „Ein Ausbau der S2 nutzt damit auch den Bürgern der Stadt, die im Umland arbeiten.“

Die Kernforderungen des Bündnisses sind:
1. Ausschöpfen aller fahrplan- und signaltechnischen Möglichkeiten zur Verdichtung des Fahrplanangebots auf der Bahnstrecke zwischen München-Ost und Markt Schwaben.
2. Umsetzung von netzergänzenden Maßnahmen auf der S2-Ost (als Vorstufe eines viergleisigen Streckenausbaus) für die Einführung des Zehn-Minuten-Taktes auf der S2
3. Auflösung des Junktims zwischen Streckenausbau und (barrierefreiem) Ausbau der S-Bahnhöfe, stattdessen zügige, aufwärtskompatible Umsetzung des Bayernpakets für barrierefreie Bahnhöfe
4. Unverzügliche Anmeldung des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen München Ost und Markt Schwaben zum Bundesverkehrswegeplan
5. Direkte Anbindung des Messegeländes an die S-Bahn Linie

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann haben in Gesprächen bekundet, dass sie das Projekt befürworten und es unterstützen wollen.