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LOPEC 2016 – Gedruckte Elektronik ist Schlüsseltechnologie der Zukunft

7. April 2016

Schlussbericht

• 148 Aussteller aus 18 Länder – ein Plus von elf Prozent
• Hohe Internationalität bestätigt weltweiten Leitcharakter
• Audi verkündet Serienproduktion von OLED-Rückleuchten

Von 5. bis 7. April 2016 hat die LOPEC in München innovative und zukunftsweisende Produkte aus dem Bereich der gedruckten Elektronik gezeigt. 148 Aussteller aus 18 Ländern nahmen an der Internationalen Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik teil. Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München, freut sich über den neuen Ausstellerrekord: „Wir haben dieses Jahr ein Ausstellerwachstum von über zehn Prozent. Immer mehr Branchen setzen auf diese Schlüsseltechnologie und nutzen die LOPEC als internationale Präsentationsplattform für ihre Innovationen.“

Erstmals waren auch Unternehmen aus Indien, Spanien und Südkorea vertreten. Länderbeteiligungen aus Frankreich und Japan sowie eine starke Teilnahme aus Großbritannien und den USA bestätigen die internationale Bedeutung der LOPEC. Bei einer unabhängigen Teilnehmerbefragung von forschungplus betonten über 95 Prozent der Befragten die ausgezeichnet bis gute Internationalität der Aussteller und die Vollständigkeit des Angebots. Zudem gaben 65 Prozent der Befragten an, dass die LOPEC in den kommenden zwölf Monaten sogar weiter an Bedeutung gewinnen wird (Vergleich: 58 Prozent in 2015).

Über 2.000 Besucher aus über 40 Ländern nahmen an der LOPEC 2016 teil. Die wichtigsten Branchenmärkte spiegeln sich auch in den Top-Besucherländern der Veranstaltung wider. Neben Deutschland waren dies Großbritannien, USA und Japan.

Dr. Jeremy Burroughes, Chairman der OE-A (Organic and Printed Electronics Association) und CTO bei Cambridge Display Technology, bestätigt den positiven Trend: „Die neue Geschäftsklimaumfrage der OE-A hat ergeben, dass die Branche mit einem Umsatzplus von elf Prozent für 2016 und mit einer weiteren Steigerung für das kommende Jahr rechnet. Dieser weltweite Aufwärtstrend spiegelt sich auf der LOPEC deutlich wider.“

Eine Technologie mit Zukunft
Audi feierte mit seinen OLED-Rückleuchten auf der LOPEC eine Europapremiere. Stephan Berlitz, Leiter der Entwicklung Lichtfunktionen und Innovationen bei Audi, resümiert: „2013 konnten wir unsere Lösungsansätze mit den Spezialisten auf der LOPEC diskutieren. Jetzt, drei Jahre später, gehen die OLED-Rückleuchten in Serienproduktion.“ Audi stellte in seinem Plenarvortrag auf dem LOPEC Kongress diese Innovation vor. Erste Exponate waren auf dem Innovation Showcase, einem Ausstellungsbereich für Prototypen und Produktneuheiten, zu sehen.

Weitere Branchengrößen wie adidas, Carta Mundi oder Schneider Electric gaben in ihren Kongressvorträgen interessante Einblicke in ihre Anforderungen an die gedruckte Elektronik. Technische Weiterentwicklungen wurden zum Beispiel von BASF und Sumitomo Chemicals vorgestellt. Mit Top-Vorträgen von renommierten internationalen Forschern wie Professor Henning Sirringhaus von der Universität Cambridge oder Professor Jun Takeya von der Universität Tokyo wurde der LOPEC Kongress auch dem hohen Anspruch der wissenschaftlichen Teilnehmer gerecht. Wolfgang Mildner, LOPEC General Chair, sagt: „Die hochkarätige Besetzung sowohl auf Anwender- als auch auf Forschungs- und Entwicklungsseite bestätigt den einzigartigen Leitcharakter des Kongresses.“ 196 Fachvorträge von Referenten aus 27 Ländern wurden im Rahmen der LOPEC gehalten.

Gedruckte Elektronik zum Anfassen
An der LOPEC Demo Line beteiligten sich 17 Unternehmen aus dem Kreis der OE-A. Auf der Fertigungslinie wurden Verpackungen mit integrierten Elektrolumineszenz-Flächen live gedruckt. Thomas Kolbusch, LOPEC Exhibition Chair und Vice President von Coatema Coating Machinery, betont: „Die Teilnehmer wollen konkrete Anwendungen sehen. Wir machen mit zahlreichen Exponaten und Live-Demonstrationen gedruckte Elektronik für alle greifbar.”

Gedruckte Elektronik zum Anfassen gab es auch im Innovation Showcase. Dort wurden unter anderem innovative, flexible Leuchtpaneele von LG Display oder ein Pflaster vom Holst Centre gezeigt, das ein Elektrokardiogramm aufzeichnet.

Neben den Fokusbranchen Automotive und Unterhaltungselektronik standen dieses Jahr besonders Wearables im Fokus. Die Zukunftstechnologie ermöglicht dünne, leichte und flexible Anwendungen und eignet sich bestens für smarte, tragbare Elektronik. Davon gab es auf der LOPEC zum Beispiel ein Fitness-Shirt samt Auswertungssoftware vom Fraunhofer IISB, einen intelligenten Winterhandschuh von Kjus, ein Armband mit einem komplett flexiblen Display von Polyera und zahlreiche Produkte von adidas zu sehen.

Dr. Rüdiger Sprengard, Director New Business Ultra-Thin Glass bei Schott, zieht ein positives Gesamtfazit: „Für Schott ist die LOPEC eine einzigartige Plattform. Sie bringt die größten Marktteilnehmer entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen, stellt die Weichen für die Zukunft unserer Industrie und inspiriert zu neuem Denken.“

Am zweiten Veranstaltungstag wurden die LOPEC Awards verliehen. Die Gewinner des Wettbewerbs finden Sie unter: www.lopec.com/messe/rahmenprogramm/lopec-award

Die nächste LOPEC findet von 28. bis 30. März 2017 statt.

Bilder zu dieser Presseinformation

  • Europapremiere der OLED-Rückleuchten von AUDI

  • Flexible Leuchtpaneele auf dem Innovation Showcase von LG Display

  • Gedruckte Elektronik zum Anfassen auf der Demo Line