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MESSE MÜNCHEN KAUFT MIT DER CTT MOSKAU DIE FÜNFTGRÖSSTE BAUMASCHINENMESSE DER WELT

8. Dezember 2015

Die größte und bedeutendste Akquisition der Messe München
Damit baut sie ihre weltweit führende Stellung auf diesem Sektor aus
Großes Potential auf dem russischen Markt für die Schwerpunktthemen der Messe München

Die Messe München baut ihre Stellung als weltweit führender Veranstalter von Baumaschinenmessen weiter aus: Sie kauft mit der CTT EXPO Moskau die fünftgrößte Baumaschinenmesse der Welt. Diese Akquisition ist zugleich der größte und bedeutendste Zukauf in der Geschichte der Messe München. Verkäufer ist die private russische Messegesellschaft Media Globe LLC. Der Vertrag wird am Mittwoch, 9. Dezember, in Moskau unterschrieben.

„Die CTT ist eine international bekannte und gefestigte Veranstaltung. Sie ist eine ideale Ergänzung unseres weltweiten Baumaschinen-Clusters“, erläutert Klaus Dittrich, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München: „Mit der Weltleitmesse bauma in München als dem Herzstück und unseren Veranstaltungen in Shanghai, Neu Delhi, Johannesburg und zukünftig in Moskau erreichen wir einen weltweiten Marktanteil von über 50 Prozent.“

„Mit diesem Zukauf werden wir auf Anhieb der viertgrößte ausländische Messeveranstalter in Russland und schaffen dort auch die Basis für die Etablierung weiterer Messeveranstaltungen“, ergänzt der Auslandsgeschäftsführer Stefan Rummel.

Alexey Striganov, der Besitzer von Media Globe, wird Partner der Messe München in Russland und bleibt als Gesellschafter in der neu gegründeten Firma. Diese Partnerschaft ermöglicht es der Messe München, auf ein bestehendes großes Netzwerk und Knowhow im russischen Markt zurückzugreifen. Den Auslandsgeschäftsführer Stefan Rummel „freut es sehr, dass wir mit Alexey Striganov als Gesellschafter unser Portfolio in Russland weiter ausbauen können“.

Der internationale Co-Organizer der CTT ist die IMAG, eine Tochterfirma der Messe München. Sie hat auch jetzt den Kontakt hergestellt. Stefan Rummel: „Die Verhandlungen von den ersten Sondierungsgesprächen bis zum Closing inklusive der Zustimmung unserer Gesellschafter dauerten nur etwas mehr als ein halbes Jahr. Das ist ein Rekord in der deutschen Messelandschaft.“

„Mit unserem Engagement in Moskau unterstützen wir auch die Weiterentwicklung unserer Messen am Standort München wie auch die heimische Wirtschaft“, erklärt Klaus Dittrich. Russland sei trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ein wichtiges Aussteller- und Besucherland für den Standort München, als auch ein wichtiger Absatzmarkt für die Bau- und Bergbaumaschinenbranche.

Zum Baumaschinen-Cluster der Messe München gehören: Die bauma in München. Sie ist mit 605.000 Quadratmetern die größte Messe der Welt (nächster Termin:
11. bis 17. April 2016). Die bauma China in Shanghai ist mittlerweile die zweitgrößte Messe im Portfolio der Messe München (nächster Termin: 22. bis 25. November 2016). Die BAUMA CONEXPO INDIA in Neu Delhi (nächster Termin 12. bis 15. Dezember 2016) und die BAUMA CONEXPO AFRICA in Johannesburg (nächster Termin: 2018) runden zusammen mit der CTT Moskau zukünftig das globale Netzwerk ab.

Für die Messe München ist das Engagement in Moskau der Eintritt in einen neuen Markt. Stefan Rummel: „Damit können wir uns langfristig den russischen Markt erschließen. Denn jenseits der aktuellen politischen Situation besteht gerade für die Schwerpunktthemen der Messe München in Russland ein erhebliches Potential.“

Die CTT findet seit dem Jahr 2000 jährlich in Moskau statt. Sie hatte zuletzt eine Größe von 53.900 Quadratmetern und 670 Aussteller und war trotz der wirtschaftlichen Situation profitabel. Im Mai 2016 startet sie zum 17. Mal. Deutsche Firmen stellen seit 2004 jährlich mit einem Gemeinschaftsstand auf der CTT in Moskau aus.

Auf Antrag des Fachverbandes für Bau- und Baustoffmaschinen im VDMA -Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. – wurde die CTT 2016 weiterhin in das Auslandsmesseprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie aufgenommen.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner sieht in dem Kauf der Messe ein positives Signal in politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Aigner: „Die Kooperationsvereinbarung wird die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Moskau und Bayern bereichern und die Zusammenarbeit intensivieren.“ Mit der Übernahme schaffe die Messe München die Grundlage für ihren weiteren Eintritt in den russischen Markt, so die Ministerin weiter. Die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung zwischen der Messe München und ihrem zukünftigen Partner ist einer der Höhepunkte der Delegationsreise der bayerischen Wirtschaftsministerin nach Moskau.

Bilder zu dieser Presseinformation

  • CTT Moskau

  • Luftbild CTT Moskau

  • Weltkarte bauma inklusive CTT Moskau