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Messe München: Joint Venture mit chinesischem Partner schafft führende Umweltmesse in China

08.11.2011

- IE expo ergänzt Weltleitmesse IFAT ENTSORGA im stark wachsenden asiatischen Markt für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft
- Messe München baut Aktivitäten in den internationalen Wachstumsmärkten weiter aus


München, 8. November 2011. Die Messe München International und Shanghai ZM International Exhibition Co. Ltd. vertiefen ihre Zusammenarbeit. Ein Joint Venture der beiden Partner wird ab sofort die führende Messe für Umwelttechnologien in China, die IE expo, betreiben und ausbauen. Der neue Brandname IE expo löst den bisherigen Veranstaltungsnamen (IFAT CHINA + EPTEE + CWS) ab. Die erste IE expo findet vom 7. bis 9. März 2012 im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) statt.

Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München GmbH: „Die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit unserem chinesischen Partner unterstreicht, wie hoch wir das Potenzial dieses Sektors im Wachstumsmarkt China einschätzen. Das starke Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum in Verbindung mit dem Megatrend Urbanisierung wird gerade in Asien, aber auch in Afrika oder Südamerika zu einem zentralen Zukunftsthema werden.“ Laut Berechnungen der Vereinten Nationen werden im Jahr 2030 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Um in den Megacities und Ballungsräumen von Morgen lebenswerte Bedingungen zu schaffen und eine nachhaltige Stadtentwicklung zu gewährleisten, werden erhebliche Investitionen in Kanalisation, Müllentsorgung, Luftreinhaltung, Frisch- oder Trinkwasserversorgung nötig sein. Egetenmeir: „Mit der IE expo bieten wir der Branche eine hoch spezialisierte Plattform für ihre Produkte und Dienstleistungen in einer der dynamischsten Weltregionen an; und dies mit der anerkannt hohen Servicequalität der Messe München.“

Die Messe München wird in den kommenden Jahren ihre Marktposition im internationalen Messegeschäft durch Kooperationen und Akquisitionen im Ausland konsequent ausbauen. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Unser Ziel ist es, den Anteil des Umsatzes unserer Auslandsmessen am Konzernumsatz bis 2016 deutlich zu erhöhen. Durch die Nutzung unserer Branchenkompetenz in dynamischen Wachstumsmärkten der Welt können wir zusätzliche Erträge erwirtschaften und sichern gleichzeitig die Bedeutung unserer Leitmessen in München.“

Am Beispiel der bauma China wird dieser Effekt besonders deutlich. Seit der ersten bauma China im Jahr 2002 konnte die Zahl chinesischer Aussteller auf der bauma in München von acht auf zuletzt 280 gesteigert werden. Nach einer Phase der Anfangsinvestitionen fließen mittlerweile auch stattliche Gewinne aus dem Auslandsgeschäft zurück nach München und können hier für den weiteren Ausbau der Infrastruktur eingesetzt werden. Dittrich: „Unsere erfolgreichen Aktivitäten im Ausland ziehen noch mehr internationale Aussteller und Besucher nach München und führen zum weiteren Wachstum unserer Weltleitmessen. Gleichzeitig sehen wir eine starke Zunahme der Beteiligungen deutscher Unternehmen an Auslandsmessen. Nicht nur für große Industriekonzerne, sondern vor allem für kleine und mittlere Unternehmen ist die Messe München ein idealer Partner beim Aufbruch in neue Märkte".