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Erfolgreich auf dem Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit

30.06.2015

Messe München legt Bilanz 2014 vor

 

Das fünfte Jahr in Folge schwarze Zahlen

Rund 100 Millionen Euro Überschuss für die Gesellschafter seit 2010


Die Messe München International steht mit der Bilanz 2014 als ein kerngesundes Unternehmen da: Sie schließt das Jahr 2014 mit einem Überschuss von 30,4 Millionen Euro ab und schreibt zum fünften Mal in Folge schwarze Zahlen. Somit kommt die Messe wieder ohne Zuschüsse ihrer Hauptgesellschafter aus. Dafür beschreitet die Messe München konsequent vier Wege: Effizienzsteigerung im Unternehmen, überdurchschnittliches Wachstum am Heimatstandort und vor allem im Ausland, ständige Verbesserung des Kundenservice und Innovationsführerschaft im Zeichen der Digitalisierung.

„Wir haben unsere Ziele für 2014 deutlich übertroffen und haben weit über Plan abgeschlossen“, fasst Messechef Klaus Dittrich das positive Ergebnis zusammen: „Damit stehen wir kurz vor unserem strategischen Ziel, ab dem Jahre 2016 von unseren beiden Hauptgesellschaftern wirtschaftlich unabhängig zu werden. Das schaffen wir!“


Die Fakten:

Bei einem Konzernumsatz von 309,4 Millionen Euro (davon 223,7 Millionen Euro am Messeplatz München) hat die Messe München einen Überschuss von 30,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Der geht je zur Hälfte an die beiden Hauptgesellschafter, den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München – als Zinsen für die Gesellschafter-Darlehen zum Bau der neuen Messe.

Der EBITDA (der Gewinn vor Steuern, Abgaben und Zinsen) der Messe München GmbH beträgt 68,8 Millionen Euro. Dittrich: „Damit sind wir die profitabelste Messe in Deutschland.“

Ursprünglich hatte die Messe München für die Jahre 2010 bis 2014 mit einem Zuschussbedarf von zusammen 31 Millionen Euro kalkuliert. Tatsächlich aber hat sie in dieser Zeit 99,7 Millionen Euro Überschuss erreicht. Der wurde ungeschmälert an die beiden Hauptgesellschafter als Zinsen auf deren Darlehen überwiesen.

Die Eigenveranstaltungen entwickelten sich wieder besser als der Marktdurchschnitt (gemessen an den Statistiken des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA). Aussteller: München + 3,9 Prozent (Marktdurchschnitt + 1,5 Prozent), Internationale Aussteller + 7,5 Prozent (+ 5,2 Prozent), Besucher + 7,6 Prozent (+ 0,3 Prozent), vermietete Fläche + 3,8 Prozent (+ 0,3 Prozent).


„Das reine Veranstaltungsergebnis der Messe München liegt nicht nur neun Millionen Euro über dem Plan, wir schneiden in einem normalen Messejahr auch in den anderen Finanzkennzahlen überdurchschnittlich gut ab“, erläutert der Finanz-Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer: „Auch das internationale Congress Center München war so erfolgreich, dass es beim Umsatz erstmals die Zehn-Millionen-Euro-Marke überschritten hat.“ Das ICM gehört europaweit zu den zehn wichtigsten Kongress-Stätten. „Das alles ist eine großartige Leistung aller Mitarbeiter und Partner der Messe München“, so Klaus Dittrich.

Im Jahre 2018 wird die Messe München ihr eigenes Darlehen für den Neubau des Messegeländes abbezahlt haben: Das sind seit 1998 680 Millionen Euro. Zins und Tilgung dafür machen rund 50 Millionen Euro im Jahr aus, die dann frei werden.

Auf der Basis der soliden Finanzen baut die Messe München ab dem Sommer 2016 zwei neue Hallen mit zusammen 20.000 Quadratmetern Fläche und einen kleinen Konferenzbereich. Kosten: 105,8 Millionen Euro – die komplett aus eigenen Mitteln bezahlt werden. Bauzeit: zwei Jahre. „Wir brauchen diese Hallen, um die zusätzliche Nachfrage zu befriedigen, denn vier unserer Messen sind vollständig ausgebucht“, erläutert Klaus Dittrich die Pläne: „Wir werden damit den Service für Aussteller und Besucher weiter verbessern und uns im harten internationalen Wettbewerb noch besser positionieren.“ München hat dann 18 Hallen mit rund 200.000 Quadratmetern und rund 400.000 Quadratmetern Freifläche.


Internationale Position weiter ausgebaut

Die Messe München hat 2014 ihre internationale Position strategisch weiter ausgebaut. In Istanbul wurde 2014 mit der Seismic Safety eine neue Messe für Erdbebensicherheit gegründet und mit der IFAT Eurasia in Ankara eine neue Messe für Umwelttechnologien etabliert. 2014 starteten die Münchner mit der food & drink technology Africa in Johannesburg, organisierten einen BAU Congress China und kauften mit der India Lab Expo eine führende Messe für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie in Indien. Die bauma China stellte trotz der schwächelnden Konjunktur in China im November neue Ausstellerrekorde auf. Aufgrund der großen Nachfrage richtet die Messe München in Shanghai (neben Bejing) eine zweite ISPO ein. 400 Marken sind gleich zum Start im Juli vertreten. Im September findet die zweite BAUMA CONEXPO AFRICA in Johannesburg statt.


Wir messen uns mit den Besten

Mit dieser Bilanz liegt die Messe München nach dem Umsatz auf Platz drei der deutschen Messen und gehört weltweit zu den Top Ten. Klaus Dittrich: „Wir sind ein kerngesundes Unternehmen, wir haben hochmotivierte Mitarbeiter – wir messen uns mit den Besten.“