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Messe München unterstützt Istanbul beim Neubau eines modernen Messegeländes

16. September 2014

- Messechef Klaus Dittrich und sein Team sind weltweit gefragte Ratgeber

- Münchner Alt-Oberbürgermeister Christian Ude vermittelt die Zusammenarbeit


16. September 2014 – Wenn es um den Neubau von Messegeländen geht, dann ist die Messe München International ein weltweit gefragter Ratgeber. Zuletzt in Moskau oder Delhi. Aktuell hat am Mittwoch der Bürgermeister des Istanbuler Stadtteils Maltepe (500.000 Einwohner) die Messe München besucht und sich sehr eingehend informiert. Er möchte auf der asiatischen Seite Istanbuls auf einem ehemaligen Militärgelände ein neues Messegelände bauen: in der Nähe des neuen Flughafens, mit bereits vorhandenem U-Bahn- und Autobahnanschluss.

Den Kontakt hat der frühere Münchner Oberbürgermeister Christian Ude hergestellt, der jahrelang an der Spitze des Aufsichtsrats der Messe München GmbH stand und der mit Ali Kilic seit 40 Jahren befreundet ist. Kilic lebte 25 Jahre in München, bevor er vor zwei Jahren zurück nach Istanbul ging. Wenn diese neue Messe gebaut wird, dann wird die Messe München das Projekt beratend unterstützen. Es wird aber kein finanzielles Engagement geben.

„Wir werden dort nicht investieren“, sagt der Chef der Münchner Messe, Klaus Dittrich: „Es ist noch offen, ob wir dabei als Centermanager auftreten. Für uns ist es sehr interessant, dort bei der Planung des Geländes als Berater dabei zu sein.“ Denn, so Klaus Dittrich: „Wir haben vor, unsere Messekapazitäten in der Türkei zu erweitern, denn wir glauben an die Türkei. Istanbul ist der richtige Platz, um internationale Messen für die ganze Region zu präsentieren. Der Raum stellt ein enormes wirtschaftliches Potenzial dar. Wir sind bereit.“ Der Vorteil: Kunden aus den Regionen Arabien und Eurasia können ohne Visum in die Türkei einreisen.


Die Messe München bietet eine Kooperation an.

Messe-Geschäftsführer Eugen Egetenmeir ist bereit, als Berater das Projekt aktiv zu unterstützen. Er hat bereits zwei Messen mit geplant und gebaut (in München und in Shanghai).

Die nächsten Schritte: Die Messe München wird eine schriftliche Absichtserklärung abgeben, dann werden eine Marktanalyse und ein Meilensteinplan entwickelt, danach werden die politischen Beschlüsse herbeigeführt, die Gesellschaftsstruktur entworfen und das Finanzkonzept erstellt. Christian Ude: „Das ist ein langer und ein machbarer Weg.“

In der Türkei ist die Messe München bereits engagiert: Seit einem Jahr gibt es mit der MMI Eurasia ein Tochterunternehmen. Ende April haben die Münchner auf dem Messegelände im europäischen Teil Istanbuls mit der „seismic safety“ eine neue Messe zum Thema Erdbebensicherheit gegründet. Vom Start weg war sie ein Erfolg. Im nächsten Jahr wird in Ankara ein Spin-off der Umwelttechnologiemesse IFAT präsentiert.

Der frühere Münchner Oberbürgermeister Christian Ude unterstützt in Istanbul seinen Freund, den Bezirks-Bürgermeister Ali Kilic, bei kommunalen Projekten. Das erste dieser Projekte ist die Gründung einer eigenen Messegesellschaft für den asiatischen Teil der Stadt.


Zum Foto (von links):
Christian Ude, Ali Kilic, Klaus Dittrich. Foto: Messe München