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Messen und Kongresse der Messe München sichern 24.400 Arbeitsplätze und lösen bundesweit Umsätze in Höhe von 2,63 Mrd. EUR aus

16. April 2014

- Neue ifo-Studie zu wirtschaftlichen Auswirkungen der Aktivitäten der Messe München belegt gestiegene Bedeutung für die heimische Wirtschaft

- Hohe Kaufkrafteffekte und hohes Steueraufkommen durch immer mehr internationale Besucher und Aussteller am Messeplatz München

Die Messe München sichert durch ihre Aktivitäten am Standort München 24.394 Arbeitsplätze, davon 14.177 in der bayerischen Landeshauptstadt und 5.774 im restlichen Bayern. Aussteller und Besucher der Messeveranstaltungen generieren pro Jahr einen bundesweiten Gesamtumsatz von 2,63 Mrd. EUR und erzeugen ein Gesamtsteueraufkommen in Höhe von 490 Mio. EUR. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer neuen Studie des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung über die wirtschaftlichen Folgewirkungen der Münchner Messen und Kongresse für München, den Freistaat Bayern und das übrige Deutschland.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München GmbH: „Die Ergebnisse der ifo-Studie unterstreichen erneut die bedeutende Hebelwirkung der Messe München für die heimische Wirtschaft. Dank der Messe München kann sich insbesondere der bayerische Mittelstand in immer stärkeren Maße über hohe Umsätze und volle Auftragsbücher freuen. In Relation zu unserem eigenen Umsatz gilt folgende Faustformel: Jeder Euro Umsatz bei der Messe München GmbH generiert etwa sechs Euro direkte sowie rd. elf Euro indirekte Kaufkrafteffekte in Deutschland.“

Besonders erfreulich ist der Blick auf die langfristige Entwicklung: Die durch die Messe München ausgelösten jährlichen Kaufkrafteffekte sind zwischen 2001 und 2013 um 45% gestiegen, das Gesamtsteueraufkommen sogar um 58%. Dazu Klaus Dittrich: „Die Messe München zieht immer mehr ausländische Messegäste zu den Weltleitmessen nach München. So haben wir den ausländischen Besucheranteil in den letzten 12 Jahren nahezu verdoppelt. Diese internationalen Besucher bleiben länger in der Stadt und geben dann natürlich auch mehr Geld für Übernachtung, Essen oder Einkäufe aus.“

Für die aktuelle Studie hat das ifo-Institut für Wirtschaftsforschung 2013 die direkten und indirekten Folgewirkungen der Münchner Messen und Kongresse zum dritten Mal nach der Messeverlagerung 1998 ermittelt. Dabei werden die ausgelösten Umsätze und Steuern erfasst sowie die Zahl der vom Messe- und Kongressgeschäft abhängigen Erwerbstätigen berechnet. Betrachtet wurde der Zeitraum von 2010 bis 2013. Die Ergebnisse der Studie gelten für ein Veranstaltungsjahr mit einem durchschnittlichen Messeprogramm.

Regionale Verteilung bei Kaufkraft, Arbeitsplätzen und Steueraufkommen

Von den 2,63 Mrd. EUR an Gesamtumsätzen, die bundesweit pro Jahr durch die Veranstaltungen der Messe München ausgelöst werden, entfallen 1,38 Mrd. EUR (52 %) auf München, 670 Mio. EUR (26 %) auf den restlichen Freistaat Bayern und 580 Mio. EUR (22 %) auf das restliche Bundesgebiet. Von den 24.394 durch die Münchener Messen und Kongresse gesicherten Arbeitsplätze entfallen 14.177 auf die Landeshauptstadt München, 5.774 auf das restliche Bayern 5.774 und 4.443 auf das restliche Bundesgebiet.

Anders sieht es beim Steueraufkommen aus, was an den verschiedenen Steuerarten und den jeweiligen Verteilschlüsseln liegt. Vom bundesweiten Gesamtsteueraufkommen von 490 Mio. EUR erhält der Bund 50 % (247 Mio. EUR) und der Freistaat Bayern gesamt 185 Mio. EUR. Für die Landeshauptstadt München verbleiben davon 24 Mio. EUR.

Die Zahlen belegen eindrucksvoll, wie wichtig die Entscheidung von Stadt und Freistaat für die Messeverlagerung nach Riem war. Nur auf dem neuen Messegelände konnte die Messe München weiteres Wachstum erzielen und ihr Portfolio von inzwischen 14 internationalen Weltleitmessen weiter entwickeln. Die Folge ist ein klarer Bedeutungszuwachs für den Messeplatz München.