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Messe München: 3. Startbahn am Flughafen München sichert Erfolg des Messe- und Kongressgeschäfts

18.04.2012

• Aussteller und Besucher der Messe München International reisen aus 180 Ländern an
• Messechef Klaus Dittrich: Gesellschaftliche Rendite von zukunftsfähiger Infrastruktur stärker ins Blickfeld rücken

Mehr als zwei Millionen Besucher und das Personal von über 30.000 ausstellenden Unternehmen nehmen jährlich an den Veranstaltungen am Messe- und Kongressstandort München teil. Die Gäste reisen aus mehr als 180 Ländern an. Bei großen internationalen Leitmessen wie der ISPO MUNICH, der bauma, der IFAT ENTSORGA, der electronica oder der drinktec liegt der Anteil der ausländischen Aussteller und Besucher zum Teil bei weit über 50% (siehe Tabelle unten). Dies belegt, wie sehr der Erfolg der Messe München von einer leistungsstarken internationalen Verkehrsanbindung abhängt. Dreh- und Angelpunkt dieser Verkehrsanbindung ist der Flughafen München mit seinen mehr als 200 Verbindungen zu Zielen in aller Welt.

Der Erfolg Münchens als Messeplatz und die daraus resultierende Rendite für die gesamte Region gehen Hand in Hand mit der Zukunftsfähigkeit des Flughafens. Deshalb befürwortet die Messe München die Pläne zum Bau einer 3. Startbahn. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, erklärt: „Eine zukunftsfähige und moderne Infrastruktur ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die positive Entwicklung einer Region. Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dürfen diese ökonomische Dimension der Nachhaltigkeit nicht außer Acht lassen.“

Am Beispiel der Messeverlagerung aus der Innenstadt nach Riem im Jahr 1998 verdeutlicht Dittrich diesen Zusammenhang. „München hatte nach dem Umzug des Flughafens von Riem ins Erdinger Moos eine historische Chance. Die mutige Entscheidung von Landeshauptstadt München und Freistaat Bayern, ein neues, wachstumsfähiges Messegelände zu bauen, war Grundlage für eine Erfolgsgeschichte, von der jetzt alle profitieren“, sagt Dittrich.

Das ifo-Institut für Wirtschaftsforschung hat 2008 die wirtschaftlichen Effekte der Messen und Veranstaltungen der Messe München ermittelt. Die wichtigsten Ergebnisse:

• Messen und Veranstaltungen der Messe München lösen bundesweit jährlich einen
Umsatz von 2,17 Milliarden Euro aus.

• Besucher und Aussteller tätigen in einem durchschnittlichen Veranstaltungsjahr direkte Ausgaben in Höhe von 1,53 Milliarden Euro.

• Fast 22.000 Personen werden durch Veranstaltungen der Messe München im Jahresdurchschnitt beschäftigt.

• Durch die Veranstaltungen der Messe München wird ein Steueraufkommen für München, den Freistaat Bayern und den Bund in Höhe von 363 Millionen Euro generiert.

Vom Erfolg des Messeplatz München profitieren lokale Messebauer und Handwerksbetriebe, Hotellerie und Gastronomie, Taxi-Unternehmen sowie der öffentliche Nahverkehr. Auch der Einzelhandel freut sich über die große Kaufkraft der Besucher, insbesondere auch der vielen Teilnehmer an wissenschaftlichen oder medizinischen Großkongressen. Messechef Dittrich ist daher überzeugt: „Ohne die Verlagerung der Messe nach Riem hätte der Messeplatz München im deutschen und weltweiten Wettbewerb dramatisch an Bedeutung verloren. Deshalb muss bei großen kommunalen oder regionalen Infrastrukturvorhaben wie der 3. Startbahn die gesellschaftliche Rendite stärker ins Blickfeld gerückt werden.“

Zwischen den großen deutschen und europäischen Messe- und Kongressplätzen herrscht ein starker Wettbewerb um besucherstarke Gastveranstaltungen, wie etwa das Rennen um die Mobilfunkmesse „Mobile World Congress“ im vergangenen Jahr gezeigt hat. Neben der Qualität der Messe- und Veranstaltungsflächen gewinnen weitere Standortfaktoren zunehmend an Bedeutung, zum Beispiel die Verfügbarkeit von großen Hotelkontingenten, die touristische Attraktivität einer Stadt, die allgemeine Sicherheitslage und eben die Erreichbarkeit und internationale Verkehrsanbindung. Dittrich: „München muss bestmöglich mit der Welt verbunden bleiben, wenn wir auch in Zukunft international im Messe- und Kongressgeschäft eine starke Rolle spielen wollen. Auch der Flughafen München braucht eine Wachstumsperspektive, damit er seine Erfolgsgeschichte fortschreiben kann.“