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Herrin der Hallen

Betina Selzer koordiniert den Hallenneubau der Messe München

Bauherrin: Betina Selzer organisiert als Leiterin des Bereichs Bau und Technik die Großbaustelle für den Hallenneubau C5 und C6.

Starr recken sich die riesigen Baukräne in den Himmel. Zu ihren Füßen: meterdicke Pfeiler und Portale aus Beton. Dutzende Arbeiter rufen, hämmern und steuern Baufahrzeuge. Sie liefern sich ein hartes Wettrennen mit der Zeit. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite warten schon die weißen Stahlträger für die Dachkonstruktionen, jeder etwa 35 Meter lang. Das direkt angrenzende Containerdorf der Bauarbeiter wirkt dagegen so klein wie ein Spielzeugdorf.

„Dieser Winter war extrem kalt. Die Betonage des Untergeschosses hat sich dadurch um einige Wochen verzögert“, sagt Betina Selzer, Leiterin der Abteilung Bau und Technik der Messe München. „Jetzt müssen wir den restlichen Bauablauf stark verdichten, damit wir pünktlich fertig werden. Das alles erfordert eine sehr akribische Planung.“

Unzählige Zahnräder müssen abgestimmt ineinandergreifen

Selzer ist der organisatorische Kopf für das jüngste Bauvorhaben der Messe München, der Hallenneubau C5 und C6. Hier sollen bald 20.000 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche entstehen. Doch bis es so weit ist, liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor ihr.

Täglich sind neue Herausforderungen zu meistern. Planerische. Organisatorische. Und natürlich auch logistische. Unzählige Zahnräder müssen pünktlich und abgestimmt ineinandergreifen, damit die Großbaustelle wie eine perfekte Maschinerie am Laufen bleibt.

Trotz der Widrigkeiten im Winter ist das Projekt bisher im Zeit- und Budgetrahmen. Dank der bis zu 300 Arbeiter auf der Baustelle. Dank des engagierten Teams in der Abteilung Bau und Technik. Und dank der konstruktiven Arbeitsweise aller Projektbeteiligten.

„Ein solches Bauvorhaben klappt nur mit einer klaren Kommunikation.“ Betina Selzer

„Ein solches Bauvorhaben klappt nur mit einer klaren Kommunikation“, sagt Selzer. „Das ist uns bisher gut gelungen, weil alle Beteiligten an einem Strang ziehen und unseren konstruktiven Ansatz mittragen.“

Bar jeder Selbstinszenierung, fast etwas zurückhaltend, erzählt Selzer von ihrer Aufgabe. Dabei ist die Baustelle alles andere als gewöhnlich. 5.700 Tonnen Stahl werden die neuen Hallen bald in sich tragen und noch einmal 2.600 Tonnen Stahl für die Dachkonstruktionen.

Die Träger wurden bereits im April mit speziellen Raupenfahrzeugen zur Baustelle transportiert und mit Hilfe von Spezialkränen auf die Betonportale gehievt.

Im Mai 2018, so der Plan, werden die neuen Hallen erstmals für die IFAT einsetzbar sein. Danach soll der fertige Ausbau des neuen Conference Center Nord erfolgen.

Das nächste Großprojekt steht schon

Und dann? Betina Selzer blickt auf den Bildschirm ihres Computers. Der Monitor zeigt das Bild einer Webcam. Die Großbaustelle für die Hallen C5 und C6 ist zu erkennen. LKWs. Arbeiter. Und die weißen Stahlträger. Unweit entfernt liegt noch eine freie Fläche.

„Als Nächstes steht für uns das Thema Parken an“, sagt Selzer. „Wir brauchen für die kommende bauma im Jahr 2019 jede Menge zusätzliche Parkplätze. Das ist das nächste große Projekt, das wir hier in Angriff nehmen.“

Zahlen & Fakten

20.000
Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche

5.700
Tonnen Stahl für die Gebäude und noch einmal 2.600 Tonnen Stahl für die Dachkonstruktionen

22
Monate Bauzeit

105,8
Millionen Euro beträgt die Bausumme

77
Prozent der Firmen auf der Baustelle kommen aus Bayern

Etwa 50
Mitarbeiter arbeiten im Zentralbereich Bau und Technik

70
Meter beträgt die Spannweite eines Hallendachs